BGE und Muße – ein Beitrag zur Diskussion

Auf den oft gehörten Einwand „wer geht denn dann noch arbeiten“ weisen Befürworter der Grundeinkommens-Idee immer gerne darauf hin, dass laut Umfragen 80% der Menschen trotzdem weiter so arbeiten würden wie bisher, oder zu leicht verbesserten Bedingungen. Aber was wäre eigentlich, wenn das in Wirklichkeit nicht so wäre? Wenn nur 50, 30, 10 Prozent der Bevölkerung weiterarbeiten würde? Wäre das dann der Untergang des Abendlandes; würden sich dann die meisten von uns an den nächsten Baum hängen, weil unser Leben plötzlich so leer und sinnlos wäre? Keineswegs.

Um das zu verstehen, muss man sich einmal mit dem Begriff der „Muße“ auseinandergesetzt haben; und in diesen noch weitgehend weißen Fleck der Grundeinkommensdebatte stößt Dr. Manuel Franzmann vom Netzwerk Grundeinkommen vor. Besonderen Respekt hat er in meinen Augen auch deshalb verdient, weil er diesen nur auf den ersten Blick trockenen Vortrag nicht irgendwo hält, sondern sich vielmehr direkt in die „Höhle des Löwen“ begeben und sich die SPD, die klassische Arbeiterpartei mit traditionell hohem Anteil an BGE-Skeptikern, als sein Publikum ausgesucht hat (die Schleswig-Holsteinische Landtagsfraktion).
Reinhard Schwark vom BGE-Café Frankfurt
LINK zum Vortrag

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